Eisenmangelanämie


Eisenmangelanämie
Eisenmangel|anämie,
 
häufigste Form der Anämie, entsteht durch Bildungsstörung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin infolge Eisenmangels. Zu den vielfältigen Ursachen der Eisenmangelanämie gehören gesteigerte Blutverluste (Menstruation), insbesondere bei krankhaften Veränderungen (Geschwüre, Entzündungen, Polypen des Magen-Darm-Kanals), nicht vollwertige Nahrung (strenger Vegetarismus), ungenügende Eisenaufnahme bei Erkrankungen von Magen und/oder Darm, erhöhter Eisenbedarf (Schwangerschaft, Stillen). Die Diagnose wird durch Blutuntersuchungen (Blutbild), eventuell durch Knochenmarkbiopsie gestellt. Neben den allgemeinen Symptomen einer Anämie kommt es v. a. zu Schleimhautatrophie (Mundwinkelrhagaden, Zungenbrennen, Magenbeschwerden) und brüchigen Haaren und Nägeln. Die Behandlung erfolgt medikamentös mit Eisenpräparaten.

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Ei|sen|man|gel|anä|mie, die (Med.): durch Eisenmangel entstandene Anämie.

Universal-Lexikon. 2012.

Synonyme:

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